Kieferchirurgie bieten wir in Zusammenarbeit mit ortsansässigen Chirurgen an!
Wurzelspitzenresektion
Die Wurzelspitzenresektion (WSR) hat sich seit ihrem
systematischen Ausbau in den letzten Jahren des vorigen Jahrhunderts zu
einem Standardverfahren der operativen Therapie bei chronischer
Entzündung im Bereich der Wurzelspitzen entwickelt. Dabei handelt es
sich um einen Erhaltungsversuch des erkrankten Zahnes.
Die Erfolgsaussichten sind dabei von der Größe des Entzündungsherdes und
dessen Lage abhängig. In vielen Fällen kann der Zahn auf längere Zeit
hin gerettet werden.
Das Ziel der Wurzelspitzenresektion besteht darin, die Schwachpunkte
der konventionellen Wurzelbehandlung zu beseitigen und den Wurzelkanal
bakteriendicht zu versiegeln.
Die Wurzelspitze wird völlig entfernt und das
umgebende Gewebe ausgeschält. Wegen seiner meist zahlreichen
Verzweigungen und Seitenkanälchen ist eine klassische Wurzelbehandlung
hier oft nicht zielführend. Der bakteriendichte Kanalabschluß wird durch
eine Wurzelkanalfüllung gewährleistet. Diese kann von der Zahnkrone aus,
oder wenn der Wurzelkanal von der Krone aus nicht zugänglich ist, von
der Wurzel aus durchgeführt werden. Als Füllungsmaterial finden vor
allem Stifte aus Guttapercha in Verbindung mit erhärtenden
Wurzelfüllmassen auf Kunstharzbasis Verwendung.
Was Sie nach dem Eingriff beachten sollten:
- bitte am Operationstag und am folgenden Tag nicht rauchen, keinen Alkohol & keinen Bohnenkaffee trinken
- körperliche Anstrengungen minimieren, wenig sprechen
- die Lippe &. Wange auf der operierten Seite so oft wie möglich mit feuchtkalten Umschlägen kühlen, Wärme vermeiden
- nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen, jedoch keine heiße Speisen und Getränke, keine Milch oder Mehlspeisen essen
verlagerte Zähne
Erreicht ein Zahn nach abgeschlossenem Wurzelwachstum die Kauebene nicht, liegt eine sogenannte Retention vor.
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Unter den möglichen Ursachen für eine Zahnretention
kommt dem Platzmangel die größte Bedeutung zu. Betroffen sind in erster
Linie die zuletzt durchbrechenden Weisheitszähne, prinzipiell können
aber auch andere Zähne betroffen sein.
Mitunter können auch Zahnverwachsungen, Tumore, Infektionen und
posttraumatische Zustände ein mechanisches Durchbruchshindernis
darstellen.
Aus folgenden Gründen sollte ein verlagerter Zahn
entfernt werden:
- Platzmangel trotz kieferorthopädischer Maßnahmen wie Zahnregulierungen.
- Entzündungen der Schleimhaut und des Knochens in der Umgebung des retinierten Zahnes.
- Gefahr von Zystenbildungen ausgehend vom verlagerten Zahn.
- Schädigung benachbarter Zähne durch Karies, Wurzelresorption.
- Im Falle einer Verschiebung der Zahnreihen.
- Verlagerte Zähne können zu Druckstellen bei einer Prothese führen.
Was sollten Sie nach dem Eingriff beachten?
Vermeiden Sie alles was Ihren Kopf "rot" macht ! Das bedeutet keine körperlich anstrengenden Arbeiten, kein Sauna- oder Solariumsbesuch und natürlich auch kein Sport!
Bitte am Operationstag und am darauf folgenden Tag:
- kein Nikotin, keinen Alkohol & keinen Bohnenkaffee trinken
- körperliche Anstrengungen vermeiden, wenig sprechen
- die Lippen & Wange auf der operierten Seite so oft wie möglich mit feuchtkalten Umschlägen kühlen, Wärme vermeiden!
- nur flüssige und weiche Nahrung zu sich nehmen, jedoch keine heiße Speisen und Getränke, keine Milch und Mehlspeisen
- nach dem Essen mit kühlem Salbeitee nachspülen und falls möglich
Zähne putzen!








